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DKOU 2009 Satelliten Symposium Heraeus PALACADEMY

1: DKOU 2009

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2: DKOU 2009

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„Wie sollen wir heute mit Knocheninfektionen umgehen?“
Die Frage „Wie sollen wir heute mit Knocheninfektionen umgehen?“ stand am 22. Oktober während des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin im Mittelpunkt des Satelliten Symposiums der Heraeus PALACADEMY®.
Die Osteitis oder Osteomyelitis ist zwar eine relativ seltene, jedoch schwerwiegende Diagnose in der orthopädischen Chirurgie und der modernen Traumatologie. Die posttraumatische und postoperative Osteitis wird zukünftig noch an Bedeutung gewinnen, da die fortschreitende demographische Entwicklung immer häufiger mit einer operativen Therapie zunehmend älterer, multimorbider und somit risikobehafteter Patienten einher geht.
Offene Frakturen sowie Frakturen mit ausgedehnten Weichteildefekten weisen neben anderen lokalen Ursachen wie schlecht durchblutetes Gewebe, Hämatome etc. ein deutlich erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knocheninfektionen auf. Systemische und patientenassoziierte Risikofaktoren wie beispielsweise herabgesetzte Immunabwehr, Diabetes mellitus, Nikotin- und Drogenabusus stellen eine weitere Prädisposition dar. Die akute Form der Osteitis mit hämatogener oder iatrogener Ursache ist von einer chronisch aktiven oder chronisch inaktiven Variante zu unterscheiden.